Alarmanlagen

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Gute Alarmanlagen schrecken Einbrecher schon ab, bevor sie die Haustür aufgebrochen haben. Zu den Standards gehören neben einem Bewegungsmelder auch Sensoren für Fenster und Türen. Sie sind bereits in den meisten Einsteiger-Sets dabei und sorgen schon in kleineren Wohnungen für viel Sicherheit. Da es aber inzwischen viele verschiedene Alarmanlagen-Modelle gibt, zeigen wir die wichtigsten Typen und Kriterien für eine sichere Lösung. weiterlesen...

Alarmanlagen

Alarmanlagen: Drei Typen – welchen soll ich wählen?

Der riesige Markt für Alarmanlagen teilt sich auf Modelle mit Funk, WLAN und Kabel auf. Die Modelle mit Kabel gelten als besonders sicher, doch die Kabel müssen Sie erst einmal alle verlegen. Dagegen ermöglichen WLAN-Alarmanlagen auch einen Fernzugriff von unterwegs – vorausgesetzt die Einbrecher schalten den Router nicht aus. Noch dazu gibt es oft Probleme, weil das WLAN-Signal nicht durch dicke Wände oder bis in den Keller kommt. Funk ist hier oft die bessere Variante. Wenn Sie also die Möglichkeit haben, Kabel zu verlegen, ist dies der sicherste Typ. WLAN und Funk sind gute Alternativen, die aber so manche Schwächen haben.

Die wichtigsten Komponenten für Alarmanlagen

Einsteiger-Sets enthalten in der Regel einen Bewegungsmelder, einen Fenster-Sensor und einen weiteren Sensor für die Haustür. Eine Sirene für die Wand oder die Außenfassade ist oft aber nicht dabei. Stattdessen werden Sie per SMS oder App auf dem Handy benachrichtigt. Das Problem ist hierbei aber, dass Sie Fehlalarme nicht überprüfen können und immer ein Blick auf das Handy haben müssen.

Besser sind dagegen Modell mit einer Sirene. Während Innensirenen von Einbrechern meist mit einem Kissen oder einer Decke abgedeckt werden, schrecken Außensirenen Einbrecher deutlich mehr ab. Sie können aber nur nach Rücksprache mit dem Vermieter angebracht werden, sodass sich Außensirenen vor allem an Haus- und Wohnungseigentürmer richten.

Bei allen Komponenten müssen Sie darauf achten, ob sie mit Batterie oder einem Netzteil betrieben werden. Viele Modell verbrauchen sehr viel Energie und benötigen mehrmals im Jahr eine neue Batterie. Besonders Außensirenen mit Funk haben einen hohen Energieverbrauch. Im schlimmsten Fall lösen sie dann einen Fehlalarm aus oder versagen im Ernstfall.

Bewegungssensoren: Einfach, effektiv, aber anfällig

Unter allen Komponenten für Alarmanlagen zählen Bewegungssensoren zu den beliebtesten: Sie müssen nur an der Wand angebracht werden und überwachen dann einen ganzen Raum. Die meisten Bewegungsmelder arbeiten mit Sensoren, die auf schnelle und punktuelle Wärmeveränderungen reagieren. Bewegt sich also eine Person durch den Raum, gibt der Sensor Alarm. Haben Sie Haustiere, können die schnell zu einem Fehlalarm führen. Einige Geräte haben sich aber darauf spezialisiert, Haustiere zu ignorieren. Die Sensoren scannen den Raum dann erst ab einer bestimmten Höhe auf Wärmequellen. Das machen sich aber auch Einbrecher zu Nutze und kriechen einfach über den Boden. Deshalb sollten Sie Bewegungssensoren immer dort einsetzen, wo auch keine Haustiere sind.

Tür- und Fenstersensoren sind Pflicht

Auf Bewegungssensoren alleine sollten Sie sich nicht verlassen. Denn mit zuverlässigen Sensoren an den Fenstern und der Haustür können Sie schon den Einbrecher verscheuchen, bevor er in die Wohnung eingedrungen ist. Die meisten Sensoren für Fenster und Türen gibt es mit Funk und einer kleinen Batterie, sodass Sie kein Kabel verlegen müssen. Die Fenstersensoren sind wegen ihrer einfachen Montage besonders beliebt – sie müssen einfach nur an das Fenster und den Fensterrahmen geklebt werden, bzw. an Tür und Türrahmen.

Bei den Tür- und Fenstersensoren gibt es verschiedenen Typen: Einfache Sensoren schlagen nur dann Alarm, wenn sich nach dem Einschalten der Alarmanlage etwas ändert, zum Beispiel das Fenster aufgebrochen wird. Haben Sie aber das Fenster auf Kipp und schalten die Alarmanlage scharf, erkennen die Sensoren natürlich nicht, wenn das Fenster ausgehoben wird. Deshalb sollten Sie ein Modell mit Sensoren verwenden, die immer bei offenen Fenstern Alarm geben oder den aktuellen Zustand an die Zentrale der Alarmanlage melden. Dann sehen Sie, wenn noch ein Fenster offen ist und können es schließen.

Für Fenster gibt es mit den Glassensoren noch eine weitere Komponente. Die Glassensoren schlagen Alarm, sobald das Glas zu Bruch geht. Denn in einem solchen Fall erkennen die normalen Fenstersensoren den Einbrecher natürlich nicht. Umgekehrt erkennen die Glassensoren aber auch nicht, wenn Einbrecher das komplette Fenster aufhebeln.

Die wichtigsten Features für Alarmanlagen

Die Benachrichtigung im Alarmfall ist von Alarmanlage zu Alarmanlage unterschiedlich: Manche Modelle schicken eine SMS, andere rufen direkt auf mehreren Handys an – das ist am sichersten. Beachten Sie zudem, dass manche Alarmanlagen eine SIM-Karte benötigen. Dafür können Sie die Anlage aber auch überall in der Wohnung hinstellen, unabhängig vom Telefonanschluss.

Bei manchen Alarmanlagen können Sie einen zeitverzögerten Alarm einstellen. Das ist besonders dann hilfreich, wenn Sie eine laute Außensirene haben. Denn wenn Sie selber versehentlich den Alarm auslösen, können Sie ihn noch schnell ausschalten, bevor Sie mit der Sirene die Nachbarn aufwecken.