Beamer

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Von Heimkino über Gaming bis hin zu Präsentationen im Business-Bereich – die Einsatzgebiete von Beamern sind vielfältig. Gleiches gilt für die Qualität und Ausstattung, mit der die unterschiedlichen Geräte daherkommen. Wir geben einen grundsätzlichen Überblick, auf welche technischen Daten es beim Kauf besonders ankommt, damit Sie das passende Modell für sich finden. weiterlesen...

Beamer

Passende Auflösung – wie viele Pixel stellt der Beamer dar?

Die Auflösung ist zunächst das entscheidendste Kriterium beim Kauf eines Beamers. Sie bestimmt, wie detailreich das Bild ausgegeben wird und hat damit großen Anteil an der allgemeinen Bildqualität. Auf dem Markt finden Sie überwiegend Projektoren mit den folgenden drei Auflösungen:

Das XGA-Format mit 1024 x 768 Pixeln und dem Seitenverhältnis 4:3 ist der Klassiker für Präsentationen im geschäftlichen Bereich. Die Anzahl der Pixel ist nicht sonderlich hoch, reicht aber für herkömmliche PowerPoint-Folien aus. Suchen Sie einen Beamer für den Heimkino- oder Gaming-Bereich, sollten Sie stattdessen eine Auflösung mit dem Seitenverhältnis 16:9 wählen. Hier erhalten Sie Beamer mit HD-ready- (1280 x 720 Pixel) oder Full-HD-Auflösung (1920 x 1080 Pixel). Erstere entspricht dem Ausgabe-Format der meisten HD-Fernsehsender – ein Film von der Blu-Ray wird hingegen im größeren Full-HD dargestellt. Darüber hinaus bieten erste Hersteller 4K-Projektoren (4.096 x 2.160 Pixel) für den privaten Bereich an. Da der Preis hier ungleich höher ist und Sie die meisten Spielfilme noch gar nicht in 4K erhalten, ist diese Variante nur bedingt empfehlenswert.

Wichtig für gute Bildqualität: Schwarzwert und Kontrast

Ein guter Kontrastwert sorgt für ein dynamisches und lebendiges Bild, welches besonders für Spielfilme und Gaming wichtig ist. Ein ordentlicher Schwarzwert kann beim Spielen sogar für handfeste Vorteile sorgen: Speziell in sehr dunkel dargestellten Bereichen können Sie bei ausreichendem Kontrast mehr erkennen als Ihre Mitspieler und so besser reagieren.
Der Kontrast eines Projektors lässt sich ebenfalls in Zahlen ausdrücken und so gut vergleichen. Angegeben wird immer, wie groß das Helligkeitsverhältnis zwischen einem weißen und einem schwarzen Pixel ist. Für reine Präsentationsbeamer reicht hier ein Wert von etwa 4000:1 aus, für Heimkino und Gaming sollten es nicht weniger als 10000:1 sein.

Ausreichende Helligkeit für den Einsatzort des Beamers

Der wohl größte Nachteil eines Projektors gegenüber dem herkömmlichen Flachbildfernseher besteht in der Abhängigkeit vom Umgebungslicht. Nicht selten müssen Räume abgedunkelt werden, um das Bild vom Beamer noch gut erkennen zu können. Zumindest teilweise können Sie diesem Problem vorbeugen, indem Sie etwas mehr Geld für einen Beamer mit gutem Helligkeitswert ausgeben.

Steht schon vorher fest, dass Sie den Beamer überwiegend in dunklen Räumen einsetzen, reicht eine Lichtstärke von etwa 1000 ANSI-Lumen aus. Muss der Projektor auch bei Tageslicht bestehen, sollte der Wert nicht niedriger als 2500 ANSI-Lumen liegen. Beachten Sie auch: Je größer der Raum, in dem Sie den Projektor nutzen, desto höher muss die Lichtstärke gewählt werden.

Den richtigen Beamer kaufen – worauf muss ich noch achten?

Über diese standardisierten Werte hinaus bieten die einzelnen Beamer zusätzliche Eigenschaften und Ausstattungen, auf die Sie, je nach Einsatzzweck, Acht geben sollten. So gilt es beispielweise zu klären, inwieweit ein leiser Lüfter wichtig ist – gerade in Meeting-Räumen sollte dieser nicht lauter als etwa 30 Dezibel sein. Auch integrierte Lautsprecher mit guter Qualität können ein echtes Kaufargument darstellen, wenn der Beamer häufig den Platz wechselt und Sie nicht zusätzliche Boxen herumtragen möchten. Um im Heimbereich mehrere Geräte gleichzeitig mit dem Beamer zu verbinden, sollten Sie außerdem auf die passenden Anschlüsse achten: Mehre HDMI-Eingänge für TV-Receiver, Spielekonsole und Co. sind hier durchaus sinnvoll.