CPUs

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Arbeitet der Rechner langsam, ist meist die CPU Schuld. Der Prozessor – im Englischen Central Processing Unit (CPU) – ist die Recheneinheit des Computers. Sie bestimmt, wie schnell Ihr PC Aufgaben bearbeitet. Die führenden Hersteller von Computerprozessoren sind seit etlichen Jahren Intel und AMD – in Smartphones, Tablets und sonstigen Elektrogeräten arbeiten zumeist CPUs anderer Hersteller. Wir geben Ihnen einen Überblick, worauf Sie beim Kauf eines Prozessors achten sollten und erklären Ihnen die kryptischen Namen der Intel-Prozessoren. weiterlesen...

Prozessoren

Anwendungsbereiche – wie stark die CPU wirklich sein muss

Ein starker Prozessor ist nie von Nachteil – je nach Anwendung beanspruchen Sie Ihren Prozessor jedoch mehr oder weniger. Trotzdem kann der Kauf einer schwachen CPU sinnvoll sein. Denn ein starker Prozessor benötigt mehr Strom und ist damit sowohl in der Anschaffung, als auch in der Unterhaltung teurer.

Office – Einsteigermodelle für einfache Büroarbeiten

Wenn Sie Ihren Rechner nur zum Surfen und für simple Büroarbeiten verwenden, reicht ein günstiges Einsteigermodell. Weder Programme wie Word, Excel oder Power Point, noch Internetanwendungen beanspruchen Ihren Prozessor stark. Wenn es in Office Programmen hakt, dann ist meist der Arbeitsspeicher Schuld.

Gaming – Mittelklasseprozessoren für anspruchsvolles Gaming

Laufen auf Ihrem Rechner aktuelle Spiele, braucht der Prozessor schon mehr Power. Trotzdem reichen Modelle der Mittelklasse völlig aus, da hauptsächlich die Grafikkarte beansprucht wird. Wenn Sie sich dennoch für ein starkes Modell entscheiden, erfreuen Sie sich kürzerer Ladezeiten. Den Spielfluss steigern Sie nicht, wenn Sie sich von einem soliden Prozessor verabschieden und durch ein High-End-Modell ersetzen. Eine Ausnahme stellt das Streaming dar – denn hierbei laufen im Hintergrund rechenintensive Prozesse. Streamen Sie Ihre Spiele oder zeichnen Sie Mitschnitte auf, sollten Sie sich für ein High-End-Modell entscheiden.

Audio-, Foto und Videobearbeitung – High-End-CPU für Medienproduktion

In einem Computer, mit dem Sie vor allem Medien bearbeiten, brauchen Sie einen starken Prozessor. Je mehr Leistung die CPU bereithält, desto schneller speichert Ihr Rechner fertige Videos oder Fotos. Arbeiten Sie mit professionellen Schnittprogrammen, kann die Dauer des Renderings einige Stunden beanspruchen. Eine starke CPU braucht deutlich kürzer.

Intel-CPUs – Bedeutung der Modellnummern

Seit der zweiten Generation der Intel-Core-i-Prozessoren hat Intel ein einheitliches Schema der Modellnummerierung eingefügt, das nur wenig intuitiv erscheint. Mit der folgenden Erklärung wissen Sie jedoch schnell, wie Sie die Modellbezeichnung interpretieren:

Mit der Einteilung i3, i5 und i7 beschreibt Intel die Leistungsklasse der CPU-Modelle. Unter i3 fallen dabei die Einsteigermodelle, i5 umfasst die Mittelklasse-Prozessoren und i7 die High-End-CPUs. Diese Klassifizierung ist jedoch nur innerhalb der gleichen Generation aussagekräftig, da zum Beispiel neue i3-Modelle schneller als ältere i5-Modelle sein können.

Die vierstellige Modellnummer gibt Auskunft über die Generation und die Geschwindigkeit des Prozessors. Aus der ersten Ziffer entnehmen Sie die Generation – ein i5-4770 stammt aus der 4. Generation, ein i3-6700 aus der 6. Generation.

Die darauffolgenden drei Ziffern beschreiben die Leistung. Je höher die Ziffern sind, desto schneller ist der Prozessor. Ein i5-460 ist zum Beispiel schneller als ein i5-4570. Auch diese Angabe lässt sich nur innerhalb der gleichen Generation vergleichen – ein i5 der sechsten Generation ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit schneller, als ein i5 der zweiten Generation. Liegen mehrere Generationen zwischen den Modellen, können neue CPUs auch bei niedrigeren Ziffern in der Produktbezeichnung schneller sein.

Hinter der Modellnummer finden Sie bei einigen Intel-CPUs ein oder zwei Buchstaben. Abgespeckte Prozessoren sind gekennzeichnet mit S, T oder P, besonders starke Prozessoren werden mit X, K oder C ausgezeichnet. Bei Laptop-Prozessoren deuten die Buchstaben LM, UM, U oder Y auf gesenkte Leistung hin.

CPU kaufen – so entscheiden Sie sich richtig

Derzeit ist das Preis-Leistungsverhältnis der Intel-Prozessoren besser als das der AMD-CPUs. Entscheiden Sie sich für einen Prozessor von Intel, empfiehlt sich ein Modell neuerer Generation. Diese CPUs verbrauchen weniger Strom und bringen gleichzeitig mehr Leistung auf. Dennoch brauchen Sie nicht auf die allerneuesten Modelle zurückgreifen. Wenn Ihnen ein gutes Preis-Leistungsverhältnis wichtig ist, greifen Sie am besten zu einem Modell der 4. oder 5. Generation. Diese arbeiten bereits mit modernen und energieeffizienten Systemen und sind kaum langsamer als die aktuellsten Modelle.

Viele CPUs hat CHIP bereits getestet. Die Rangliste der besten Prozessoren samt Benchmark-Ergebnissen finden Sie in den Bestenlisten der Desktop-Prozessoren und der Mobil-Prozessoren.