Elektrische Zahnbürsten

 (207 Ergebnisse)

Zähne so sauber wie beim Zahnarzt – das schafft so manche elektrische Zahnbürste mühelos. Günstige Einsteigermodelle gibt es schon für rund 20 Euro, teure Marken-Zahnbürsten kosten dagegen schnell 200 Euro und mehr. Umfangreiches Zubehör, verschiedene Technologien und extra Reinigungsprogramme machen diese verschiedenen Preise möglich. Wir erklären Dir alle wichtigen Begriffe und Kriterien für elektrische Zahnbürsten, damit Du schnell das richtige und zugleich günstigste Produkt für deine Zähne findest. weiterlesen...

Elektrische Zahnbürsten

Entscheidend bei elektrischen Zahnbürsten: Die richtige Technologie

Unter den elektrischen Zahnbürsten haben sich drei unterschiedliche Technologien durchgesetzt: Die Zahnbürste mit rotierenden Rundkopfbürsten, die Schallzahnbürste und die neuentwickelte Ultraschallzahnbürste. Weil jede Technik bestimmte Vorteile mit sich bringt, solltest Du dich als erstes für einen der drei Zahnbürsten-Typen entscheiden. Erst dann kannst Du eine engere Auswahl unter den einzelnen Modellen vornehmen.

Die Rundkopfbürste auf der elektrischen Zahnbürste säubert oszillierend-rotierend die Zähne. Der Bürstenkopf rotiert auf den Zähnen nach rechts und links bei etwa 4.000 bis 8.800 Umdrehungen pro Minute – je nach eingebautem Motor. Viele Umdrehungen zeichnen einen leistungsstarken Motor und eine hochwertige Zahnbürste aus. Einige Rundkopfbürste haben zusätzlich noch eine pulsierende Bewegung, zum Beispiel Brauns Oral-B Triumph 5000. Dadurch kannst Du die Zähne noch gründlicher putzen. Besonders sauber werden die Zähne bei diesem Typen aber vor allem durch den Druck, mit dem Du die Rundkopfbürste auf die Zähne drückst. Dadurch verschleißen die Bürsten aber auch sehr schnell und müssen ersetzt werden.  Auch empfindliches Zahnfleisch kann durch den hohen Druck schnell bluten.

Für empfindliches Zahnfleisch: Schall- und Ultraschallzahnbürsten

Bei Schallzahnbürsten kommt die Bewegung von schnellen Vibrationen mit 15.000 bis 30.000 Schwingungen pro Minute. Durch diese Bewegung am Zahn wird er gesäubert und das mit sehr wenig Druck. Die Zähne werden schnell sauber, auch wenn sie einmal nicht so sorgfältig geputzt werden. Deshalb eignen sich die Schallzahnbürsten mit ihren großen Bürsten auch für Kinder. Wegen des geringen Drucks lassen sich aber die Plaque-Beläge nicht ganz so einfach entfernen, dafür bleibt empfindliches Zahnfleisch unverletzt. Die Anschaffungskosten und die Ausgaben für neue Bürsten sind etwas höher als bei den günstigen Rundkopfbürsten. Die Bürsten halten dafür aber auch deutlich länger.

Die Ultraschallzahnbürsten basieren auf der gleichen Technologie wie die Schallzahnbürsten. Allerdings putzen sie die Zähne auf einer deutlich höheren Frequenz: Sie schaffen ohne Probleme 1,6 Millionen Schwingungen pro Minute und mehr, sodass Du ganz ohne Druck schnell saubere Zähne hast. Bei starken Zahnfleischproblemen, einer Brücke oder Spange im Mund, sind Ultraschallzahnbürsten besonders geeignet. Da diese Zahnbürste auch antibakteriell wirkt, eignet sie sich auch gegen starken Mundgeruch. Für diese wird aber noch spezielle Ultraschall-Zahncreme benötigt. Nach drei bis vier Monaten brauchst Du auch hier neue Bürsten, die es zum Beispiel auch speziell für Spangenträger gibt.

Kostenfallen: Batterien und Bürstenköpfe

Besonders preiswerte Einsteiger-Zahnbürsten benötigen Batterien und können schnell zur Kostenfalle werden. Denn oft sind die Batterien schon nach wenigen Tagen leer und müssen häufig nachgekauft werden. Bei hochwertigen Zahnbürsten ist dagegen ein Akku eingebaut und eine kleine Ladestation liegt beim Kauf bei. Am besten sind Li-Ionen-Akkus, aber auch ein starker Ni-MH-Akku reicht für mehrere Tage Zähne putzen. Geräte ab der Mittelklasse haben meist auch eine Akkuanzeige integriert, damit Du die Zahnbürste rechtzeitig aufladen kannst.

Auch bei den Bürstenköpfen musst Du schon bei der Wahl der Zahnbürste genau hinschauen: Viele Hersteller bieten preiswerte Zahnbürsten mit Rundkopfbürste an, doch die Kosten für Ersatzbürsten sind sehr hoch. Drogeriemärkte und Discounter bieten zwar günstige Rundkopfbürsten an, doch nicht alle sind kompatibel. Achte also schon beim Kauf eines Modells mit Rundkopfbürsten auf die Folgekosten. Bei Schallzahnbürsten gibt es für einige Modelle ebenfalls preiswerte Alternativen zu den Bürsten der Originalhersteller. Ersatzbürsten für Schallzahnbürsten sind zwar teurer als Rundkopfbürsten, dafür verschleißen sie aber auch nicht so schnell.

Wichtige Extras für elektrische Zahnbürsten

Alle elektrischen Zahnbürsten haben mindestens ein Reinigungsprogramm, hochwertige Modelle bis zu acht verschiedene Programme. Hilfreich ist zum Beispiel ein zusätzliche Sensitiv-Programm, wenn Du schnell Zahnfleischbluten bekommst. Auch wenn mehrere Familienmitglieder die Zahnbürste verwenden, sind verschiedene Programme und Timer sinnvoll. Sollen auch Kinder die Zahnbürste verwenden, sind etwa Reinigungsprogramme wie „30 Sekunden jeweils Ober- und Unterkiefer rechts und links“ empfehlenswert.

Ein weiteres Muss ist die Anpressdruckkontrolle, die häufig auch „Druckanzeige“ von den Herstellern genannt wird. Sie signalisiert (vor allem bei Rundkopfbürsten), wenn die Zahnbürste zu stark auf die Zähne gedrückt wird. Die Bürsten verschleißen dann nicht so schnell und das Zahnfleisch bleibt geschont. Da vor allem Kinder zu viel Druck beim Zähneputzen aufwenden, ist die Druckanzeige bei Zahnbürsten in Kinderhänden ein Must-Have.