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CompactFlash-Speicherkarten genießen seit ihrer Markteinführung im Jahre 1994 einen hohen Stellenwert. Vor allem in professionellen Spiegelreflex-Kameras und Camcordern wird die Schnittstelle bis heute verbaut, um von den hohen Schreib- und Lesegeschwindigkeiten zu profitieren. Auf welche Daten du besonders achten solltest, wenn du eine neue CompactFlash-Speicherkarte kaufst, zeigen wir dir in unserer Kaufberatung. weiterlesen...

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CompactFlash: Was sind die Vorteile gegenüber SD-Karten?

Mit einer Bauhöhe von 3,3 Millimetern wirken CF-Karten für heutige Verhältnisse zunächst klobig und veraltet. Moderne MicroSD-Speicherkarten, die zum Beispiel in Smartphones eingesetzt werden, nehmen nur einen Bruchteil des Platzes ein und sind in gleichen Speicherkapazitäten erhältlich. Der Vorteil, den dir eine CompactFlash-Karte bietet, liegt stattdessen in der höheren Arbeitsgeschwindigkeit: Top-Modelle schaffen eine Lese- und Schreibrate von weit mehr als 100 MB/s. Diese hohen Geschwindigkeiten benötigst du vor allem für Serienbildaufnahmen mit professionellen Kameras oder für die Aufzeichnung von 4K-Videomaterial.

Darüber hinaus gelten CF-Karten als besonders robust und zuverlässig. Auch das ist ein entscheidendes Argument für Profis und ambitionierte Hobby-Fotografen. Über Probleme wie abgeplatzte Plastikteile musst du dir hier keine Sorgen machen. Einige Hersteller geben auf ihre Karten sogar eine lebenslange Garantie, sodass du dauerhaft gegen Probleme abgesichert bist.

Geschwindigkeitsangaben bei CompactFlash-Speicherkarten

Schaust du dir verschiedene Speicherkarten an, können die Angaben zur Geschwindigkeit zunächst verwirrend sein. Im Grunde sind die Bezeichnungen aber bei allen Herstellern einheitlich und somit gut vergleichbar. Auf vielen CF-Karten findest du die Geschwindigkeitsangabe in Form eines Multiplikators, wie etwa „800x“. Dahinter steckt das Vielfache von 150 KB/s, einem Wert, der von der Übertragungsrate bei Audio-CDs abgeleitet ist. Beim Faktor „800x“ könntest du dementsprechend eine Lesegeschwindigkeit von 120 MB/s erwarten.

Die zweite Geschwindigkeitsangabe wird oft als ganze Zahl auf einem kleinen Regieklappen-Symbol abgedruckt. Dahinter steht die sogenannte "Video Performance Guarantee", also eine vom Hersteller garantierte Schreibleistung der Karte, die besonders für hochauflösende Videoaufnahmen wichtig ist. Liest du auf der Regieklappe zum Beispiel die Zahl 20, garantiert der Hersteller eine kontinuierliche Schreibleistung von 20 MB/s.

Wie viel Speicher brauche ich bei einer CompactFlash-Karte?

Obwohl bei CF-Speicherkarten die Geschwindigkeit im Fokus steht, muss du freilich auch die Kapazität sinnvoll wählen. Die Spanne bewegt sich dabei zwischen 8 und 256 GB, wobei die Speichergrößen von 32 oder 64 GB heute am häufigsten genutzt werden. Welche Größe du wählst, hängt zum einen davon ab, wie viel Geld zu investieren möchtest. Der Preis für die Karten steigt linear mit der gebotenen Kapazität und bewegt sich, je nach Geschwindigkeit, bei rund einem Euro pro Gigabyte. Nur sehr kleine Speichergrößen von 8 GB oder weniger sind im Verhältnis teurer und daher kaum empfehlenswert.

Weiterhin entscheidet über die richtige Speichergröße natürlich dein Einsatzgebiet. Möchtest du Videomaterial in 4K aufzeichnen, solltest nicht sparen und zu einer 128 oder 256 GB großen CompactFlash-Karte greifen. Diese hat zwar einen stolzen Preis, erspart dir aber das allzu häufige Umlagern der Daten auf eine externe Festplatte.

Im Gegenzug genügt für Landschaftsfotografie oder Ähnliches eine Karte mit kleiner Kapazität. Vielmehr kann es hier sinnvoll sein, wenn du zwei CF-Karten mit 8 oder 16 GB kaufst. So erhältst du auch eine Absicherung, wenn unterwegs eine Karte nicht funktionieren sollte.