Motorroller

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Motorroller sind nicht nur als Ergänzung zum Auto beliebt. Wenn Sie noch jung sind und sich kein Auto leisten möchten oder wenn Sie in einer Großstadt wohnen, reicht der Roller als Fortbewegungsmittel meist völlig aus. Er ist wendig, spart Sprit und kann praktisch überall parken. Wir zeigen in unserer Kaufberatung, was Sie beim Rollerkauf beachten sollten.

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Motorroller

Sparsamer Einstieg: Motorroller bis 50 Kubik

Die Klassifizierung erfolgt, wie bei großen Motorrädern, über den Hubraum des Motors. Hier sollten Sie sich genau informieren, da nicht jeder Motorroller mit jedem Führerschein bewegt werden darf. Die kleinste Rollerklasse bietet 50 cm3 Hubraum. Das ist freilich nicht viel, hat sich aber seit Jahrzehnten in Mopeds und Rollern etabliert. Die meisten dieser kleinen Maschinen dürfen bis zu 45 km/h fahren und sind schnell genug, um Sie im Stadtverkehr von A nach B zu bringen. Der Vorteil liegt vor allem in den geringen Kosten. 50er-Roller dürfen Sie mit der Führerscheinklasse M fahren, die beim normalen PKW-Führerschein inklusive ist. Außerdem brauchen Sie den Motorroller nicht zulassen und beim TÜV vorführen. Es reicht der jährliche Kauf eines Versicherungskennzeichens.

Leistungsstarke Motorroller für Überlandfahrten

Anders verhält sich das bei Motorrollern mit 125 cm3 und mehr. Diese müssen normal zugelassen und versichert werden, wie es auch bei PKWs üblich ist. Zudem benötigen Sie die Führerscheinklasse A1 (bis 125 cm3) oder A2 (über 125 cm3), welche heute nicht mehr im normalen PKW-Führerschein enthalten sind. Durch die zusätzliche Leistung sind Sie jedoch deutlich entspannter unterwegs, gerade, wenn Sie ab und an Überlandfahrten machen. Auch Fahrten auf der Autobahn sind hiermit möglich. So können Sie den Roller durchaus für den täglichen Weg zur Arbeit nutzen.

Reiseroller ab rund 300 cm3 bieten darüber hinaus einen echten Spaßfaktor. Mit einem solchen Gefährt können Sie auch lange Strecken bequem bewältigen und gleichzeitig vom Fahrspaß eines Zweirads profitieren. Roller in dieser Klasse sind meist auch mit großzügigen Gepäckfächern ausgestattet, in denen Rucksäcke und kleine Taschen problemlos Platz finden.

Ausstattung bei Motorrollern: Sicherheit und Komfort

Obwohl der Aufbau bei allen Motorrollern ähnlich ist, gibt es nennenswerte Unterschiede in der Ausstattung. So bekommen Sie in hochpreisigen Rollern eine moderne Sicherheitsausstattung geboten, wozu zum Beispiel der Bremsassistent ABS gehören kann. Auch bei der Beleuchtung und den Bremsen gibt es merkliche Unterschiede.

Wenn Sie viele Kilometer mit dem Roller zurücklegen möchten, sollten Sie auf Komfort-Aspekte wie eine gut gepolsterte Sitzbank und einen soliden Windschutz achten. Größere Räder sorgen dafür, dass Straßenschäden wenig zur Geltung kommen und der Motorroller ruhiger läuft.

Stauraum für Helm und Utensilien

Wie viel Stauraum Sie brauchen, hängt in erster Linie davon ab, welche Wege Sie mit dem Roller erledigen möchten. Fast alle Modelle bieten unter dem Sitz Platz, um einen oder zwei Helme einzuschließen. An einigen Modellen befindet sich zusätzlich ein Kofferaufbau am Ende der Sitzbank. Der kann schon vorinstalliert oder als Zusatzausstattung erhältlich sein. Falls Sie mit dem Roller größere Ausflüge machen, können Sie abschließbare Koffer an den Seiten installieren, die dann auch größere Taschen und Rucksäcke fassen. Auch dafür muss der Motorroller jedoch spezielle Halterungen besitzen.